Die Kombination aus Farin und dem Dämon Ekel als “Protagonisten-Paar”, die sich einerseits ergänzen aber auch im totalen Kontrast zueinander stehen lässt diese interaktive Geschichte besonders anmuten.
Für mich als jemanden, der bisher keine Erfahrungen mit den Werken von Sam Feuerbach hatte, war es eine sehr tolle Erfahrung, immer wieder Ekel als Kommentator für Entscheidungen zu hören. Das hat Farins Situation, eine im wahrsten Sinne des Wortes “Stimme im Kopf” zu haben, perfekt simuliert. Es fühlte sich nie desruptiv an, stattdessen war Ekel eine Art zusätzlicher Erzähler und gleichzeitig eine wichtige Figur, die im Hintergrund ihre Fäden zieht.
Man wusste bis zum Schluss nicht, ob man ihm nun vertrauen kann, oder was passieren würde, wenn man einen seiner “Deals” nun doch eingeht. Das war perfekt für die Kombination mit dem eher ruhigen Farin als Protagonisten.
Gegen Anfang hatte ich das Gefühl die Story hätte viele verschiedene Wege, später läuft sie dann zwar auf ein lineares Ende heraus, aber die Wege wie man dieses erreichen kann sind divers genug, um die Story später noch einmal zu spielen. Der langsame Erzählfluss fühlte sich sehr passend an, da es so genug Zeit hab, die inneren Monologe von Farin und Ekel zu belauschen und sich eine eigene Meinung zu deren Dynamik zu bilden.