
Die uns bekannte Welt ist nach einer globalen nuklearen Katastrophe kaum noch bewohnbar. Du befehligt über Funk ein Team, das in den Ruinen der Zivilisation nach Überlebenden und nach wichtigen Ressourcen sucht.

Die uns bekannte Welt ist nach einer globalen nuklearen Katastrophe kaum noch bewohnbar. Du befehligt über Funk ein Team, das in den Ruinen der Zivilisation nach Überlebenden und nach wichtigen Ressourcen sucht.
AUTOR
Chris Warman, Lara Gmirek
SPRECHER
Florian Jung
ALTER
Jugendliche, Erwachsene
SPIELZEIT
20 min
CHOICES
25
ENDEN
6
SPIELFLUSS
Mittel
ANSPRUCH
Mittel


Nach 150 Jahren in unterirdischen Bunkern machen sich die Menschen auf, die Oberfläche wieder zu besiedeln und mit den wenigen Dingen auszukommen, die sich noch verwerten lassen. Während du deine Siedlung aufbaust, schickst du immer wieder Kundschafter los, um verlassene Orte zu untersuchen und Ressourcen für dich und deine Leute zu sammeln.
Für jede dieser Expeditionen musst du ein Team von Experten zusammenstellen, das die Lage vor Ort erkundet. Du steuerst das Team über Funk und triffst dabei alle wichtigen Entscheidungen. Erkunde die verlassenen Orte, finde und rette Überlebende und sammle so viele wertvolle Ressourcen wie nur möglich!

Spiele die Story, wenn du das RTS Videogame “Endzone – A World Apart” kennst oder wenn
du post-apokalyptische Settings wie bei Mad Max oder Fallout magst.

Basiert auf dem RTS Game “Endzone – A World Apart” von Assemble Entertainment. Du stellst dein Team aus mehreren Spezialisten zusammen, was Auswirkungen auf spätere Entscheidungsmöglichkeiten hat.

Diese interaktive Geschichte kannst du gut spielen anstatt dir die Sprachnachricht eines Freundes anzuhören, nachts in einer alten Lagerhalle oder auf der Fahrt zum nächsten Geocache!
4.04.0 out of 5 stars (based on 1 review)ExcellentVery goodAveragePoorTerrible

Expedition Endzone nutzt ein interessantes Format für das Erzählen seiner Story. Die einzelnen Expeditionen wirken wie Mini-Episoden, die mehr Details zum World-Building verraten. Der Fokus liegt hier allerdings klar mehr darauf, die richtigen Entscheidungen beim Zusammenstellen der Expeditionsgruppe und dem späteren Erkunden selbst, zu treffen.
Die Entscheidungen sind recht interessant gestaltet, da man durch die Hinweise in der Missionserklärung schon mehr oder weniger Erahnen kann, welche Experten besser geeignet sind, es dann allerdings doch schwierig bleibt. Auch, dass man danach die Mission noch durch das Manövrieren der Gruppe beeinflussen kann, ist gut gelungen.
Ich habe persönlich beide Expeditionen mit nicht allzu guten Ergebnissen abgeschlossen, bin dadurch aber motiviert, es noch einmal zu versuchen.
Das einzige, was mir noch fehlen würde, wären ein paar emotionale Auswirkungen darauf, was passiert wenn man eine Mission gut, mittelmäßig oder schlecht abgeschlossen hat. Feedback von Bewohnern der eigenen Endzone zum Beispiel, die sich Bedanken, oder Hilfesuchend fragen, ob sich nun etwas bei der Expedition herausgestellt hat oder einfach eine Beschreibung inwiefern die erbeuteten Materialien am Ende geholfen haben. Bisher wirken die Missionen nämlich noch etwas statisch und haben bis auf die Auswertung am Ende, keine große allgemeine Relevanz.
Alles in allem, ein vielversprechender Anfang, den man gerne mit mehr World-Building, emotionalen Stakes oder Gesprächen mit Bewohnern, bzw. mehr Zusammenhängen und einem allgemeinen Fortschritt der Endzone ausbauen könnte.